Montag, 28. Dezember 2009

Wieviel Krieg kann ein Mensch ertragen ?

Ich bin wirklich geschockt.
Gestern abend habe ich einen Spiegelbericht gesehen,
der mich nun nicht mehr los lässt.

Ein junger Mann, 26 Jahre alt
Sgt. Jacob Blaylock
filmte sich und seine Kameraden
während seiner Einsätze an vorderster Front.

Nach seiner Heimkehr fand er nicht mehr ins Leben zurück.
Wie auch ?
Wer könnte das ?
Kann man so etwas jemals verarbeiten ?
Er nahm sich das Leben.

Lest den Bericht.
http://www.spiegel.de/sptv/magazin/0,1518,669145,00.html

Mir treibt nur das Schreiben die Tränen in die Augen.
Wie muss es jemandem gehen,
der all das Leid mit ansehen, erleben musste ?

Die großen Herren sitzen in ihren warmen Zimmern
und schicken junge Menschen
in den Krieg.


Kommentare:

my-shabby-dream hat gesagt…

Du hast völlig recht. Kriege hat es ja leider schon immer gegeben. Aber, sage ich meinem Mann immer, in der Vorzeit gingen die Herrscher und Könige als Anführer mit in den Krieg, sie verteidigten ihr Land und ihre Menschen. Und wofür gibt es heute Kriege, was für einen Sinn haben sie?
Es ist traurig, was diesen unschuldigen Menschen, und das ist jeder einzelne von ihnen, ob Soldat oder Zivilist, angetan wird!
Ich drücke dich meine Liebe und kann deine Trauer und auch Wut nachempfinden.
Özlem

Karlas Chaosecke hat gesagt…

Hallo,
ich hab den Bericht auch gesehen,.....und auch mich hat er nicht mehr losgelassen.
ich bin unsagbar traurig über so viel
Ungerechtigkeit in dieser Welt.

liebe Grüße
Karla

Anette hat gesagt…

Schon in den 70er Jahren gab es einen Anti-Kriegs-Slogan und er ist heute noch aktuell:
Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin!

... hast du mal gesehen, wie und wo in den USA die Soldaten rekrutiert werden? DAS allein ist schon ein Armutszeugnis für das Land!

Ich bin grundsätzlich gegen Krieg - egal wo auf dieser Welt!

Liebe Grüsse vom Steinhuder Meer :-)
Anette

sui-generis-design by daniela hat gesagt…

ich mußte umschalten während des berichtes da ich es nicht mehr ertragen habe das zu sehen
ein erschütternder bericht und schlimm das es sowas überhaupt geben muß

lg daniela

traumschnitt hat gesagt…

Ich hab mir nur den Anfang des Berichtes angeschaut. Ich kann das nicht ertragen. Als mein Sohn beim Bund war fing dieser Krieg an. Wer weiß, wann dieser Wahnsinn ein Ende hat.

GLG Dana

babymotte hat gesagt…

...auch ich habe den Bericht gesehen und wurde ganz traurig....schlimm...echt schlimm...auch wenn man bedenkt das seine Kameraden ihn schon vor dem Einsatz für labil hielten...und das er sich vor seiner Freundin umgebracht hat...wirklich schrecklich,denn Sie hat mit Sicherheit auch genug gesehen für den Rest Ihres Lebens...
es macht einen schon nachdenklich so was....:O(
Heike

gretelies hat gesagt…

Ich habe das gestern auch gesehen und es sitzt immer noch tief. Total geschockt, wie junge Menschen verheizt werden ... unbeschreibliche Traurigkeit ... Kindersoldaten ... fassungslos ... ich hätte die Nacht durchheulen können.

Sei ganz lieb gegrüßt
Anne

Steff hat gesagt…

Da fehlen einem die Worte...:-(

Ich glaube wer nicht selbst dort war/ist
kann sich gar kein Bild machen WIE schlimm das ist.
Hab neulich mal im Radio ein Interview mit einer Ärztin vor Ort gehört,
die die psychologische Betreuung der Soldaten übernimmt.
Das hatte mich auch schon sehr bewegt.
Mich stimmt es sehr nachdenklich, dass unsere Politiker sich so um den Begriff "Krieg" wenden,
es ist nichts anderes.
Einfach nur schrecklich!

Die Freundin tut mir auch sehr leid,
unvorstellbar sich das direkt ansehen zu müssen.

Ich hoffe für ALLE dort beteiligten Menschen,
dass das bald ein Ende findet...

LG
Steff

Casa di Falcone hat gesagt…

Ich habe mir den Bericht nicht angeschaut ...

Unser Freund, der beste Freund von Martin war Berufssoldat und ein halbes Jahr im Kosovo stationiert.
Er hat nicht viel über die Zeit erzählt, nur das, dass da unten immer noch Krieg herrscht, aber das restliche Europa davon gar nichts mitkriegt.

Eine kurze Zeit (vielleicht ein halbes Jahr) später hat er sich vor den Zug geworfen!
Warum? Das weiß keiner ...
Wer weiß, was er im Kosovo erlebt hat und wie das mit seinem Selbstmord in Verbindung steht ...
wir werden es nie erfahren.

Eins steht fest, die Erfahrungen und Erlebnisse haben ihn verändert.
Er war ein unglaublich lebenslustiger Mensch, aber nach dem Einsatz war er nicht mehr der gleiche ...

LG, Anna

Beate hat gesagt…

Ich kann sowas immer gar nicht anschauen, da wird mir nur schlecht. Das muss für die jungen Männer so gruselig sein. Du hast Recht, die Herren in ihren schicken Anzügen müssen ja nicht dabei sein!!

LG Beate

Feenwerkstatt hat gesagt…

Es ist leider eine Menschheits-Geschichte.
Ich konnte es noch nie verstehen...
Aber jetzt, als Mutter noch viel weniger.
Wenn ich manchmal Berichte sehe, über Soldaten, die sterben, über Zivilisten, die sterben, einfach so....irgendwann waren alle mal Kinder, haben alle eine Mutter, die um sie weint, die sie mit einer unvollstellbaren Kraft ins Leben gebracht hat, die sie umhegt, umsorgt hat....

Und dann wird das Leben weggeworfen.

Einfach so.

Mir fehlen die Worte...liebe Grüße von der Anja

Beate Knappe hat gesagt…

Habe den Bericht nicht gesehen und bin froh darüber, weil solche Bilder mich nicht mehr loslassen. Ich fange schon an zu weinen, wenn ich in der Zeitung lese, dass wieder Wale gestrandet und verendet sind.
Darum danke,das Du hier,an dieser Stelle daran erinnerst,dass es das auch gibt und wir es nicht vergessen.
Krieg ist unmenschlich und bringt nur Leid und Elend über die, die betroffen sind, ob direkt oder indirekt ist da ziemlich egal.

Anonym hat gesagt…

Hallo ihr lieben,

auch mich hat dieser bericht zum weinen gebracht und ins staunen versetzt. dieser bericht hat einem wieder einmal vor augen geführt, dass nicht alles so schön ist wie bei uns und das andere menschen schreckliche dinge durchstehen müssen. Seit dem Bericht im Fernsehen lässt mich die traurige geschichte garnicht mehr los, und das ist nur ein fall von sehr sehr vielen. Das macht mich noch trauriger.

Jacob R.I.P.

Ich gedenke allen Soldaten, die im Krieg kämpfen müssen. Mögen alle heil wieder zuhause ankommen und einigermaßen gut ihre Erlebnisse verarbeiten.

Ich grüße euch,

Tina

CONNY*MADE hat gesagt…

ich kann nur sagen eine freund zu haben der sich nach der zeit im kosovo soooo sehr veraendet hat.das er selbst mit mir den kontakt abbrach.bis heute weis ich nicht was aus ihm gewrden ist.nur das er auch sehr verstoert aus dem einsatz zurueck kam.
sehr traurig.die soldaten muessten automatisch nach beendigung ihres einsates 1 jahr psychologisch bekleidet werden.eigendlich mehr unter konntrolle.damit so etwas nicht wieder passiert.es geht mir nicht darum das jeder genau ein jahr,aber ein psychologe soll schnell merken wer wirklich grosse und schnelle hilfe noetig hat.


liebe gresse conny